Donnerstag, 25. November 2010

Auf der Suche nach einer Reportage

Auf der Suche nach einer Reportage durstreiften wir unser Viertel.
Wir suchten etwas, was wir noch nicht kannten, wir suchten etwas Ungewöhnliches, wir waren frustriert, weil die Arbeiter des Eggenbergerbades kein Interview geben wollten, sie behaupteten dass sie arbeiten müssten und keine Zeit hätten. Die Leute aus Claudias Mutters Büro hatten auch keine Lust uns Antworten zu geben, ein paar waren unfreundlich oder hatten vielleicht wirklich keine Zeit.
Als wir wieder auf dem Weg zur Schule waren, sahen wir einen schönen Blumenladen. Sofort haben uns wir gedacht, dass wir dort mal fragen können, und wir hatten sogar Glück. Wir fragten ob wir sie interviewen dürfen und sie war einverstanden.
Dann ging es los: Wie lange es den laden schon gäbe -  es gab in seit 1945 - und die Frau arbeitete schon seit zwanzig Jahren dort und sie arbeitet gerne dort.
Wir filmten und fotografierten sie und noch ein paar Blumen, sie war richtig nett. Auf dem Weg zur Schule waren wir wirklich froh, etwas gefunden zu haben, das wir noch nicht gekannt hatten.

Aus einen frustrierenden Tag wurden doch noch ein toller.


Reporterin und Fotografin: Celina Eredick
Kamerafrau: Claudia Schauer
Interviewerin: Marina Messiha

Großeinkauf in der Nachbarschaft



Merkur ist Montag bis Samstag geöffnet

Wir hatten uns die Aufgabe gestellt, die Einkaufsmöglichkeiten in unserem Bezirk  zu erkunden. Dabei wollten wir einige Leute befragen, welche Erfahrungen sie in den einzelnen Geschäften gemacht hatten. Wir versuchten einige Interviews zu bekommen, aber niemand nahm sich so recht die Zeit für uns. Nur eine Dame  sagte zu uns, dass sie fast jeden Tag zum Merkur einkaufen geht. Und sie findet, dass Merkur fast das beste Einkaufsgeschäft in der Gegend ist, da man hier fast alles bekommt. Es stellte sich heraus, dass sie für eine Organisation arbeitet. Sie zeigte uns, was sie für die Volkshilfe so täglich einkauft.
Am Ende des Interviews lud sie uns ein, einmal zum Volkshilfezentrum zu kommen. Wir bedankten uns herzlich und am besten fanden wir, dass sie zu uns sehr höflich und respektvoll war.

Shovchar, Mehmed Ö. und Mehmed B.

VinziMarkt - einen Lücke im System schließen

VinziMarkt - Lokalaugenschein





Gleich in der Nähe unserer Schule befindet sich eine bekannte soziale Einrichtung, der VinziMarkt. Dort können alle, denen es finanziell nicht gut geht, billig das Notwendigste zum Leben kaufen. Gehört und gelesen habe ich schon davon, aber ich wolle es einmal aus der Nähe betrachten.
Ich interviewte die Leiterin des VinziMarktes . Sie hat mir berichtet, dass bis zu 30 Leute am Tag hier ihre Lebensmittel beziehen. Pro Woche darf man Waren im Wert zwischen 30 und 80 € einkaufen. Jede Person, die unter 850 € im Monat verdient, darf einkaufen, mit einem Lebenspartner dürfen die beidem nicht mehr als 1260 € vom Staat Österreich beziehen, pro Kind noch 10 € mehr. Ich stellte die Frage, ob mehr Leute mit Migrationshintergrund in den VinziMarkt kommen. Sie bejahte diese Frage.
Es gibt zurzeit elf Mitarbeiter im VinziMarkt , drei Mitarbeiter  sind hier angestellt, die anderen acht helfen ehrenamtlich und bekommen Lebensmittel als Entschädigung
Die Lebensmittel, die im VinziMarkt angeboten werden, bekommen sie von Diskontern  wie Hofer, Lidl, Penny Markt, Zielpunkt und Adeg. Die Ware ist meistens schon abgelaufen, aber nicht verschimmelt. Sie ist also noch genießbar, würde aber sonst weggeworfen werden.
Eiaufstrich bleibt meistens wegen der Gefahr des Verderbens im Regal liegen. Das Obst wird von einem Bauern bei Leibnitz geliefert. Das Gemüse kommt von einem Bio-Bauern aus Gratwein. Das Brot ist sogar gratis.
Schnupperlehrlinge sind sehr willkommen, aber selbstverständlich ohne Bezahlung. Man dient immerhin einem guten Zweck.

Michael Frauenfelder

Printmedien - eine Männerdomäne

Untersuchung zum Rollenbild von Frauen und Männern in Printmedien
Gastkommentar

Heute am 22.11.2010 haben wir bei Herrn Pfeifer untersucht und  herausgefunden, wieso Männer im Allgemeinen öfter als Frauen in Zeitungen und Zeitschridten erscheinen. Die Frauen sieht man z.B. in der Modewerbung und Ähnlichem, Männer sieht man in der Politik und im Sport. Letztere tauchen in viel wichtigeren und umfassenderen Bereichen auf.

Es gibt typische Frauen- und Männerberufe. Frauen halten sich  immer im Hintergrund -  außer in der Moderwerbung – sind zuständig,  um Emotionen zu zeigen und sich um die Kinder zu sorgen. Während die Männer ihrem Beruf nachgehen, haben Frauen die so genannte Doppelbelastung - Beruf und Haushalt.
Zu  diesem Thema haben wir in Kleingruppen Plakate gestaltet. Jede Gruppe hat eine Tageszeitung bekommen und alle Fotos, auf denen Männer bzw. Frauen abgebildet sind, ausgeschnitten. Uns ist aufgefallen, dass Männer dreimal so oft abgebildet werden wie Frauen. Außerdem war auffällig, dass Fotos mit Männern deutlich größer waren,  als jene mit Frauen.

Das lässt nur einen Schluss zu: Daran müssen wir was ändern! 

Dusica

Sozialarbeiter im Haus

Interview mit Schulsozialarbeiterin Bettina Schweighofer
  • Bettina, was ist dein Job in dieser Schule?
- Ich bin hier und in einer anderen Schule Schulsozialarbeiterin.
  • Wie lange sind Sie das schon?
- Seit April 2009 fast schon ein Jahr.
  • Gefällt es Ihnen Schulsozialarbeiterin zu sein?
- Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit.
  • Warum sind sie Schulsozialarbeiterin geworden?
- Ich hab eine Stellenanzeige in der Zeitung gesehen und habe ich mich dann daraufhin beworben, ein Vorstellungsgespräch gehabt und dann habe ich den Job bekommen.
  • Was sind ihre Pflichten an der Schule?
- Wir bieten Beratungszeiten an - ich bin immer am Montag und am Mittwoch von 9 Uhr bis halb 2 Uhr da, mein Kollege Christian Marczik immer von Donnerstag bis Freitag. Da können Kinder zu uns kommen, die Probleme oder Schwierigkeiten haben und wir versuchen gemeinsam eine Lösung für ihr Problem zu finden.
  • Was sind Ihre Wünsche an die Schüler und Schülerinnen?
- Dass sie Vertrauen zu uns haben und über ihre Probleme mit uns reden.
  • Wir sagen danke für das Interview

    Interviewer: Marina Messiha
    Kamerafrau und Fotografin: Claudia Schauer
    Redakteurin: Celina Eredick

    Management des Alltags

    Interview mit Herrn Schulwart Erber
     
    • Herr.Erber, wie lange sind sie schon Schulwart?
    - Seit zwanzig Jahren.
    • Gefällt es Ihnen eigentlich, hier Schulwart zu sein?
    - Es ist sehr interessant, es gibt jeden Tag interessante Sachen.
    • Warum sind Sie Schulwart geworden?
    - Weil schon mein Vater zehn Jahre in dieser Schule Schulwart wahr.
    • Wohnen Sie hier in der Schule oder ist es eine Dienstwohnung?
    - Es ist nur eine Dienstwohnung, nach der Arbeit schließe ich hab und gehe nach Hause.
    • Was sind Ihre Pflichten als Schulwart?
    - Ich muss mich um die Wiese, um das Schulgebäude usw. kümmern. Wenn etwas zu reparieren ist -z. B. ein Tisch oder ein Kasten - , muss ich das erledigen. Ich kann das auch, ich bin nämlich gelernter Tischler.
    • Was sind Ihre Wünsche an die Schüler?
    Dass die Schüler mehr Ordnung halten, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.
    • Wir bedanken uns für das Interview



    Interviewer: Marina Messiha
    Kamerafrau und Fotografin: Claudia Schauer
    Redakteurin: Celina Eredick

      Ein neuer Leiter - erster Kontakt

      Interview mit Herrn Direktor Wiedenhofer
       

      • Herr Wiedenhofer, Sie sind jetzt neuer Schulleiter, wie ist die Situation so für Sie?
      - Es ist eine neue Situation für mich.
      • Können Sie mir etwas über ihr Vorleben erzählen?
      - Seit den letzten 15 Jahren bin ich hier Lehrer, begonnen habe ich aber in Weiz, später war ich in Graz in ein paar Schulen, z. B. Albert-Schweizer-Schule.
      • Warum sind sie Lehrer geworden?
      - Weil ich gerne mit Kinder arbeite.
      • Warum sind sie so plötzlich Direktor geworden?
      - Ich bin nicht plötzlich Direktor geworden,  sondern war schon fünf Jahre zuvor Direktor-Stellvertreter.
      • Was für Pläne haben Sie in nächster Zukunft?
      - Die Dinge zu festigen, die wir begonnen haben
      • Wir sagen „Danke“ für das Interview.



      Interviewerin: Marina Messiha
      Kamerafrau: Claudia Schauer
      Fotografin und Redakteurin: Celina Eredick

      Roswitha Mandl - die Königin der Küche

       Interview mit Schulköchin Roswitha Mandl
      • Frau Mandl, was ist Ihr Job an dieser Schule?
      - Ich bin zuständig für die Ausspeisung von über 120 Kindern. Es kommt vorgekocht und gekühlt aus der Zentralküche des Magistrats, bei mir in meinem großen Ofen wird es heiß gemacht. Zu Mittag kommen dann die Kinder,  nachmittags gibt es Jause zu unterschiedlichen Zeiten. 
      • Wie lange sind sie schon Schulköchin?
      - Seit über 20 Jahren.
      • Gefällt ihnen der Job?
      - Ja, es gefällt mir sehr gut, mit Kinder zusammen zu arbeiten.
      • Warum sind sie Schulköchin geworden?
      - Also, wir alle müssen bereits einen ausgelernten Beruf haben. Ich war im Gastgewerbe beschäftigt. Aber weil ich mich mehr meiner Tochter kümmern wollte, versuchte ich etwas anderes zu machen. Deshalb habe ich eine Anfrage an das Magistrat gestellt und habe den Job nach einem Zwischenjob als Reinigungsfrau hier an der Schule bekommen.
      • Was wünschen sie sich von den Kindern?
      - Da ich schon solange da bin, bekomme ich sehr viel mit, die Kinder haben sich in den letzten Jahre verändert, aber ich liebe Kinder, da ich selbst ein Kind habe, deshalb komme ganz gut mit allen aus; also nichts Spezielles.
      • Wir bedanken uns für das Interview.
       


      Interviewerin: Marina Messiha
      Redakteurin : Claudia Schauer
      Fotografin und Kamerafrau: Claudia Schauer




      Wir sind im Netz!

      Hier entsteht ein neues Online-Medium namens "frodsregla"! Ein richtiger Zungenbrecher, nicht wahr? Wir haben unsere Gründe diesen Namen zu wählen, denn wir sind ein bisschen anders.

      Vielleicht fällt euch selbst eine Erklärung dazu ein. Schreibt sie uns, aus den richtigen Einsendungen verlosen wir dann einen Preisträger.

      Erster Preis ist ein exklusives Mega-Interview mit allem Schnick-Schnack durch unser Starreporterteam, inklusive Photo Shooting und Video-Dreh!

      Unsrer Team besteht aus 6 Leuten. Wir haben uns in 2 Gruppen aufgteilt, eine Mädchen- und eine Bubenguppe. Das st aber nur zufälig passiet, weil wir aus verschiedenn Klassen kommen.

      Team 1 - Ladies first - besteht aus:  Reporterin: Marina Messiha, Kamerafrau und Fotografin: Claudia Schauer und Redakteurin und  Reservekamerafrau Celina Eredick.

      Die Jungs im Team 2 sind: Michi Frauenfelder, Mehmed Öncebe und Shovchar Chaciev, die werden sich später noch selbst vorstellen.

      bis bald
      Marina